Pflanztöpfe

Pflanztöpfe

Schöne Pflanzen wollen schön in Szene gesetzt werden – nicht zu unterschätzen ist hierbei der Pflanztopf als Hilfsmittel für die Dekoration. Der Pflanztopf dient hier nicht nur als Übertopf, um beim Gießen überschüssiges Wasser aufzufangen oder der Pflanze Schutz vor dem Austrocknen zu geben. Das war sicherlich in früheren Zeiten einmal der Fall. In den letzten Jahrzehnten sind Pflanztöpfe als Designobjekt immer mehr im Kommen, um Pflanzen in ein bestehendes Innen- und Außenraumkonzept zu integrieren. Der klassische Pflanztopf aus Keramik in Weiß oder anderen Farben ist sicherlich immer noch aktuell, jedoch findet man Pflanztöpfe heute in so vielen verschiedenen Materialien, Designs und Größen, dass für jedes Konzept der passende Pflanztopf bereit steht. Der Vorteil von Pflanztöpfen ist der, dass sie nahezu überall eingesetzt werden können und damit ein Stück Natur ins Haus gebracht werden kann, ohne Erde überall verteilen zu müssen. Die verwendeten Materialien sind Keramik, Terrakotta, Metall, Kunststoff, Fiberglas, Glas, Stein, Holz und andere Naturmaterialien wie Wasserhyazinthe, Weide, Bambus und mehr. Naturmaterialien sind sehr im Kommen, weil sie Natürlichkeit und Wärme in einen Raum bringen. Pflanztöpfe aus geflochtenen Wasserhyazinthenfasern eignen sich wunderbar für Wellness-Räumlichkeiten oder fernöstliche Meditations-Oasen. Japanische Gärten werden gerne mit Pflanztöpfen aus Stein bestückt. Sie passen hervorragend zu den steinernen japanischen Laternen und harmonisieren dadurch das Gesamtbild.

Deutlich leichter zu handhaben ist ein Pflanztopf aus Fiberglas. Als Material für Pflanztöpfe ist es noch nicht all zu lange im Handel erhältlich, aber aufgrund seiner vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten und Designs ist Fiberglas sehr variabel einsetzbar. Ein Pflanztopf aus Marmor ist nun keine kostspielige und schwere Angelegenheit mehr, denn Fiberglas imitiert den Stein täuschend echt und passt somit perfekt zu einer Eingangshalle mit echtem Marmor. Pflanztöpfe gibt es nicht nur für den Boden, sondern auch für die Luft, sprich als Hängeampeln, die man in eine Zimmerecke oder an ein Balkondach hängen kann. Hierfür eignen sich besonders Pflanzen, die lange Ausläufer bilden und „herabhängen“, wie Efeu, Kletterfeige, Pfeffer und Fächerblume. Die hängenden Pflanztöpfe bestehen in der Regel aus Kunststoff, da sie leichter zu befestigen sind als schwere Materialien. Allerdings kann man durchaus einen Pflanztopf aus Metall oder Fiberglas in eine Aufhängevorrichtung aus gebogenem und verflochtenem Metall stellen, der an einer Eisenkette an der Zimmerdecke, auf Balkon oder Terrasse angebracht wird. Auch wenn Pflanztöpfe für den Innenbereich erfunden wurden, kann man sie selbstverständlich auch im Garten- und Parkbereich einsetzen. Gerade für größere Pflanzen, die im Winter an einen frostsicheren Standort transportiert werden müssen, ist dies die ideale und praktischste Lösung. Für den Garten sind Pflanztöpfe aus Holz oder Metall sehr passend, aber natürlich bieten sich ebenfalls Materialien wie Kunststoff und Fiberglas an, die zudem noch leicht zu transportieren sind. Jedoch ist hier unbedingt nötig, ein Abflussloch in den Pflanztopf zu integrieren, damit überschüssiges Regenwasser abfließen kann. So wird Staunässe und ein Eingehen der Pflanze durch faulende Wurzeln vermieden. Der Pflanztopf kann also überall eingesetzt werden, wo man gerne Pflanzen um sich haben möchte und Natur mit Raumdesign verbinden will.